Skifahren: Ein Risikosport?

Der Wintersport ist zweifelsohne nicht ungefährlich. Jedes Jahr aufs Neue erleben wir schwere Unfälle. Das Ski- und Snowboardfahren ein Hochrisikosport ist, steht damit nicht mehr außer Frage. Trotz alledem steht dieser Trend ganz weit oben bei Jugendlichen. Immer mehr Teenager und Jugendliche wollen in den Winterferien an Jugendreisen mit Ski und Snowboard fahren teilnehmen. 

Doch bevor man eine Winterreise bucht, sollte man sich mit den Risikomöglichkeiten vertraut machen Jugendreisen-Winter.com zeigt euch, was so gefährlich am Wintersport ist. Laut Statistik aus der Saison 1979/1980 ist die Zahl der Verletzten um über 58 Prozent zurückgegangen. Dennoch hat man das Gefühl, dass es immer noch zu viele Verletzte gibt und diese immer schlimmer werden. Die sechs Knackpunkte, die den Wintersport so riskant machen, sind folgende:

Kondition:

Der Skilanglauf ist etwas für Ausdauersportler. Hier werden nur selten hohe Geschwindigkeiten erreicht wie im Alpinsport. Doch im Gegensatz zum Skiabfahrt, überschätzen viele Skilangläufer ihre Kondition. Unfälle passieren hier eher durch Kraftverlust und Schwäche der Kondition. Demnach sollte man sich als Skilangläufer dessen mehr als bewusst sein und kleine Brötchen backen.

Material:

Das Material der Ausrüstung wird immer besser. Mit der Zeit und Erfahrung wächst auch hier die Qualität. Laut Statistik, sind die Kopfverletzungen erheblich zurückgegangen. Da viele Wintersportler nun endlich großen Wert auf einen Helm legen, wird sich dieses immer mehr verbessern. Demnach raten wir zur absoluten Helmpflicht.

Pisten:

Auch die Pisten nehmen an Qualität immer mehr zu. Sie werden bei weitem besser gekennzeichnet und präpariert. Wir raten, sich immer innerhalb dieser Markierungen aufzuhalten. Außerhalb dieser kann es schnell zu unnötigen und gefährlichen Unfällen führen.

Massensport:

Aufgrund der Beliebtheit ist der Wintersport ein Massensport geworden. Immer mehr Skifahrer und Snowboarder bewegen sich zeitgleich auf den Pisten. Vor allem auf den Pistenkreuzungen waren im vergangenen Jahr 4,2 Millionen Deutsche unterwegs. Die Unfallrate lag hier bei 16 Prozent und war damit so hoch wie noch nie.

Stürze:

Rund 37 Prozent der Verletzungen sind am Knie. 20 Prozent die Schulter. Das zeigt, wie gefährlich ein Sturz sein kann. Demnach ist zu raten, immer die Geschwindigkeit zu fahren, welche man auch unter Kontrolle hat.

Leichtsinn:

Ein Wort, welches auf den Skipisten nichts zu suchen hat. Denn man riskiert nicht nur seine eigene Gesundheit, sondern auch die der anderen. Daher raten wir während der Abfahrten auf Alkohol zu verzichten und ein Helm immer zu tragen. Auch wenn das uncool erscheint, kann dieses für die Gesundheit eines jeden entscheiden.

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