Reiseversicherung

Reiseversicherung im Winterurlaub - Sicherheit genießt oberste Priorität

Das Reisen an sich ist stets eine Sache, die reichlich Vorbereitung benötigt. Man muss an vielerlei Sachen denken, so dass es durchaus angebracht ist, sich dafür genügend Zeit zu nehmen und das nicht mal so eben in die Kaffeepause zu verschieben. Die Auswahl des Urlaubslandes möchte gut bedacht sein. Gleiches gilt für die Reiselänge, die Reiseunterkunft und das zentrale Thema, nach dem sich der Urlaub richtet.

Möchte man nur mal eben aus der Großstadttristesse entfliehen und sich eine Woche an den Strand legen, um zu entspannen und wieder neue Power hinzugewinnen oder soll es der Aktivurlaub sein, bei dem jeder Tag zum waschechten Erlebnis wächst? Sind diese Kernthemen beantwortet, geht es an die Feinjustierung. Dazu gehören die Zusammenstellung des persönlichen Reisegepäcks, mögliche Routen oder Sehenswürdigkeiten, die man auf jeden Fall im Programmplan haben möchte sowie die Organisation unersetzlicher Urlaubsfaktoren. Ein Aspekt, der hier ganz besonders wichtig ist, gerne aber mal vernachlässigt wird, ist die Reiseversicherung. Die Meisten gehen davon aus, dass ihnen ja sowieso nie etwas passiert und das dann während der Winter Jugendreise auch nichts geschieht.

Es sind genau jene Leute, die solche Aussagen treffen, im Nachhinein aber ihr blaues Wunder erleben. Genau wie bei jeder anderen Versicherung auch, ärgert man sich stets, dafür Geld auszugeben. Wie wichtig ihr Besitz letztlich ist, merkt man aber erst im Schadensfall. Genau genommen kann dann jeder glücklich sein, wenn er darüber fluchen kann, eine derartige Versicherung mal abgeschlossen, ihre Serviceleistungen aber bisher nicht in Anspruch genommen zu haben.

Im Winter lauern Gefahren an allen Ecken

Man sollte niemals vergessen, wie schnell ein Unfall im Urlaub geschehen kann und wie unvorbereitet das Schicksal einen manchmal trifft. Speziell in den Winterferien ist der tägliche Gang vor die Tür ein gefährlicher. Ganz gleich, ob man sich ins Pistenabenteuer stürzt oder lediglich durch die Gegend spazieren möchte. Schnee und Eis sorgen für Rutsch- und anschließende Fallgefahr. Mit steigendem Alter sollte man da besonders vorsichtig sein. Eine Reiseversicherung ist aber definitiv auch schon für Jugendliche angebracht und ohne Wenn und Aber ratsam. Wenn die Kids in den Winterurlaub fahren und beispielsweise Teilnehmer einer betreuten Jugendreise im Winter sind, geraten sie in die unterschiedlichsten Situationen, in denen etwas passieren kann.

Das betrifft das ganz gewöhnliche Programm, aber auch denjenigen Zeitraum, in dem sie sich frei bewegen und eigene Interessen verfolgen können. Als Reiseveranstalter trägt man natürlich dazu bei, die Sicherheitsrisiken auf ein Minimum zu beschränken und für das Wohl der Kinder zu sorgen. Komplett ausmerzen kann man potenzielle Gefahrenquellen aber niemals, schon gar nicht, wenn man den reisenden Heranwachsenden sämtlichen Spaß verbieten möchte und so dem grundsätzlichen Sinn eine Winter Jugendreise mit Betreuung entgegen wirkt. Eine Reiseversicherung für Gruppenreisen während der Winterferien eignen sich auf jeden Fall, zumal die Teenager auf Sachen treffen, die sie nicht kennen und in Situationen kommen, in denen sie womöglich falsch handeln bzw. eine falschen Weg einschlagen.

Es ist beispielsweise auch vollkommen legitim, auf der Abfahrtspiste mit den eigenen Fähigkeiten glänzen zu wollen. Skifahren und Snowboarden sind Sportarten, die gerade im jugendlichen Alter immens Spaß machen. Da hier Geschwindigkeit im Spiel ist, steigt die Gefahr, dass immer mal etwas passieren kann. Denn Winterreisen sind ein Risikosport. Nicht jeder Sturz und jedes Hinfallen sind gefährlich. Es langt aber schon, wenn man einmal etwas ungünstig aufkommt, sich mit den Skiern im Boden verhakt oder sich der kleine Sprunghügel doch als etwas größer erweist und man unsanft auf seinem Steiß landet. Sollte dann eine medizinische Behandlung von Nöten sein und man keine Reiseversicherung fürs In- oder Ausland abgeschlossen haben, können schnell mal enorme Versorgungskosten entstehen.

Im Ausland gelten andere Normen und Standards

Was innerhalb des deutschen Raums vielleicht noch über die eigene Krankenversicherung abgedeckt wird, kann im Ausland schnell mal zu ganz üblen Überraschungen führen. Was bei uns als Standard für eine ordentliche Erstversorgung gilt, ist nicht mit den Gegebenheiten in anderen Ländern zu vergleichen. Da überlegt man es sich mit Verlaub doppelt, ob man in Wintersportländern wie Tschechien oder der Slowakei in Behandlung gehen und medizinischen Beistand haben möchte. Sofern man sich das noch aussuchen kann und die Verletzung nicht so schlimm ist, mag das gut gehen. Wenn man aber wirklich böse stürzt und eine zeitnahe Versorgung unausweichlich ist, bleibt einem keine Wahl. Was dann eben nicht zur Erstversorgung gehört, kann sich schnell zu einem hohen Berg an Kosten auftürmen. Das gilt natürlich nur, wenn man im jeweiligen Reiseland überhaupt einen Anspruch auf etwaige Behandlung erhält. Es gibt tatsächlich Fälle, in denen die Ärzte vor Ort dann nicht behandeln dürfen.

Um solch einem Horrorszenario aus dem Weg zu gehen, sollte man die paar Euro, die eine Reiseversicherung mit sich bringt, sicherlich investieren. Schließlich gibt es nichts Wichtigeres als uns selbst und niemand möchte auf den Spaß eine Winterreise verzichten müssen, weil er Angst hat, nach einem Sturz für immer Folgen mit sich herum zu schleppen, da keine richtige Versorgung gewährleistet wurde.

Auch Reiserücktritts- und Reisehaftpflichtversicherung lohnen sich

Neben der Basis einer gut abdeckenden Reisekranken- bzw. Reiseunfallversicherung empfehlen sich für den geplanten Winterurlaub auch eine Reiserücktritts- und eine Reisehaftpflichtversicherung. Erstere schützt davor, die ganzen Kosten zu tragen, wenn man doch nicht verreisen kann.

Im Winter kann genau das schnell mal passieren. Der Schützling kann von einem auf den anderen Tag krank werden. Das ist dann keine gute Ausgangssituation, um in den Winterurlaub zu fahren. Selbst, wenn man es unbedingt durchziehen möchte, ist es manchmal einfach nicht machbar. Dann trotzdem den kompletten Preis zahlen zu müssen, weil der Anbieter in Sachen Unterkunft und Programmplanung bereits in Vorkasse gegangen ist, will sicherlich niemand. Ebenso wenig möchte man bei einem durch den eigenen Nachkömmling verursachten Schaden vor einer gigantischen Rechnung stehen. Dort, wo Menschen wandeln, kann immer etwas kaputt gehen. Da bedarf es keinen mutwilligen Zerstörer.

Es ist vollkommen alltäglich, dass Gegenstände herunterfallen und zu Bruch gehen oder die eigene Tochter oder der Sohn mit seinem rasanten Fahren dafür verantwortlich ist, das Material kaputt geht. Für diese Fälle greift die normale Haftpflichtversicherung zumeist nicht, was eine Reisehaftpflichtversicherung als Teil des sicheren Reise-Komplettpakets ebenfalls sehr empfehlenswert macht. Wer sich in dieser Form schützt, hat ohne Frage mehr vom Urlaub und ist für den, hoffentlich nicht eintretenden Fall, gut abgesichert.

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