Nachhaltige Snowboard- und Skibekleidung im Sinne der Natur

Viele machen sich bei ihren Ski- und Snowboardausrüstung nur wenig Gedanken über die Materialien. Besonders wichtig ist den meisten das Design und die Sicherheit des Helmes und der Ausrüstung. Doch aber auch die Materialien sollten dabei einmal berücksichtigt werden. Doch wer lange Spaß und Freude an der Natur und deren Gegebenheiten haben möchte, sollte auch bei seiner Kleidung darauf achten, dass sie die Natur nicht zu sehr belastet. Denn in den meisten Materialien befinden sich zahlreiche Gifte, welche der Natur nicht zu gute kommen.

Insbesondere in den Wasser- und Schmutzabweisenden Jacken und Hosen befinden sich Schadstoffe wie PFC. Diese Chemikalien sind gesundheitsschädlich und verteilen sich in der gesamten Umwelt. In den Jahren 2012 und 2013 testete Greenpeace die Outdoor-Jacken und –Hosen und musste feststellen, dass ich fast allen PFC Beschichtungen vorlagen. Der Clou dabei ist jedoch, dass man ganz ohne diese Chemikalien bei der Ski- und Snowboardbekleidung nicht auskommt, da sie sonst ihren Zweck nicht erfüllen würden. Doch es gibt Hersteller, welche großen Wert darauf legen, sauber zu arbeiten und möglichst wenig davon zu verwenden. Demnach empfehlen wir auf Nachhaltige Snowboard- und Skibekleidung zu achten.

Markenprodukte, welche nachhaltig sind und top aussehen

Die Marke Patagonia ist in der nachhaltigen Outdoor-Mode zu Hause und gehört mit zu den Pionieren. Seit den 70er Jahren setzt sich das Unternehmen bereits für den Umweltschutz ein und produziert aus Materialien wie Kunstfasern aus recycelten PET-Flaschen und Baumwolle aus Bio. Auch bei der Lieferkette ist Patagonia transparent und fair. Ist einsehbar bis ins kleinste Detail. Ebenfalls positiv zu erwähnen sei, dass das Unternehmen 1% vom Umsatz an Umweltorganisationen spendet.

Und das ist völlig unabhängig davon, ob Gewinn erzielt wird oder nicht. Und wer einmal seine Ski- und Snowboardkleidung nicht mehr braucht, kann diese aus zurückgeben. Daraus werden dann neue wieder hergestellt. Ein Geschäftsmodell, welches sich auszahlt. Auch die Outdoor-Speziallisten Vaude und Jacks Wolfskin sind absolute Trendsetter und legen großen Wert auf nachhaltige Winterkleidung. Beide Labels sind Mitglied der Fair Wear Foundation und engagieren sich aktiv für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben. Vaude hat zudem auch eigenes Umweltsiegel entworfen. „Green Shape“ steht dabei für umweltfreundliche und ressourcenschonende Herstellung.

Davon wird 1% an den Naturschutz WWF Deutschland gespendet. Alle drei Unternehmungen sind absolute Vorreiter und sehr transparent in ihrer Arbeit und für den Einsatz von nachhaltiger Winterkleidung. Markenware, welche man nur weiterempfehlen kann.

Das richtige Material für die Winterkleidung ist entscheidend

Die kalte Jahreszeit hat uns schon in den Bann gezogen und die Winterferien kommen immer näher. Nun ist es Zeit sich mit der Ski- und Snowboardbekleidung zu beschäftigen, insofern man noch keine hat. Auch bei den Materialien lohnt es sich einmal genauer hinzuschauen. Besonders Recycling-Fleece ist in den vergangenen Jahren ein absoluter Trend bei Skibekleidung geworden.

Bereits im Jahr 1993 verwendete Patagonia Fleecestoff aus alten PET-Plastikflaschen. Bis zu 100 Prozent wird das Material aus den Flaschen gefertigt. Seit dem Jahre 1993 wurden bisher 92 Millionen PET-Flaschen zum wieder verwerten verwendet und konnten von der Müllhalde bewahrt werden. Noch umweltfreundlicher ist das Material Merinowolle. Sie ist der sehr dünn, atmungsaktiv, geruchsabweisend und weich.

Und absolut frei von Kunststoff. Ein kleiner Geheimtipp für Ski- und Snowboarder ist die Outdoor-Kleidung von der Marke Kaipara. Sie ist nicht nur gut anzusehen, sondern entspricht auch den höchsten Standards an Tierschutz, sozialer Verantwortung, Nachhaltigkeit und Umweltschutz. So steht deiner Winter Jugendreise nichts mehr im Wege.

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