Der richtige Skihelm: was es beim Kauf zu beachten gibt

Helme sind lebensrettend – auf der Baustelle, beim Eishockey oder beim Fahrradfahren. Insbesondere bei sehr dynamischen Sportarten besteht eine hohe Verletzungsgefahr; vor allem im Kopfbereich. Auch beim Skifahren. Selbst wenn der weiche Pulverschnee noch so verlockend ungefährlich erscheint.

Jedes Jahr ereignen sich beim Urlaub in den Bergen oder bei Winter - Jugendreisen zahlreiche Skiunfälle mit schwerwiegenden und oftmals bleibenden Folgen für die betroffene Person, von welchen ein Großteil durch das Tragen eines Skihelmes hätte verhindert werden können. Laut dem Deutschen Skiverband (DSV) tragen mittlerweile etwa 70-80 Prozent aller Skifahrer einen Helm, was den Anteil der Kopfverletzungen in der Unfallquote nachweislich um mehr als drei Prozent gesenkt hat.

Doch was genau ist ein Skihelm und auf welche Qualitätsmerkmale ist beim Kauf zu achten?

Generell werden bei Skihelmen zwei Sicherheitsstufen unterschieden: Sicherheitsklasse A und Sicherheitsklasse B. Beide garantieren dem Skifahrer einen ausreichenden Schutz der wichtigsten Partien im Kopfbereich. Während bei Klasse B lediglich der Schädelbereich abgedeckt wird, reicht der Helmschutz bei Klasse A bis unters Ohr und verspricht damit beim Sturz umfassendere Sicherheit für den Sportler. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die „DIN EN 1077“-Norm. Entspricht ein Skihelm dieser Norm, wurde er zwei entscheidenden Sicherheitsprüfungen unterzogen.

Die Stoßdämpfungsprüfung stellt fest, ob der Helm im Falle eines Sturzes ein entsprechendes Maß an Aufprallenergie aushalten kann, während dieDurchdringungsprüfung testet, ob die Belüftungsöffnungen klein genug sind, um nicht von etwaigen spitzen Gegenständen durchdrungen zu werden. Beim Kauf sollte also unbedingt darauf geachtet werden, dass sich auf dem Produkt der Vermerk der „DIN EN 1077“-Norm befindet. Insbesondere bei der Anprobe lassen sich bereits mehrere eventuelle Mängel erkennen und Fehlkäufe vermeiden. So muss der Skihelm beispielsweise beim Anprobieren mit der Skibrille harmonieren und im Stirnbereich mit dieser bündig abschließen.

Zudem darf der obere Teil des Helms keinen Druck auf das Nasenbein ausüben und das Sichtfeld nicht einschränken. Von Helmen, die scharfkantige Zonen oder eine sichtbar schlechte Materialverarbeitung aufweisen, sollte man natürlich grundsätzlich die Finger lassen. Im Allgemeinen versprechen die Hersteller eine recht hohe Langlebigkeit ihrer Produkte. Dennoch sollte ein Skihelm nicht länger als fünf Jahre in Gebrauch sein. Nach einem Sturz sollte der Helm zudem niemals wiederverwendet werden – auch nicht, wenn dieser nach wie vor intakt aussieht.

Generell bieten Vollschalenhelme das höchste Maß an Sicherheit. Sie reichen bis über die Ohren und sind damit vor allem für Jugendliche und Leistungssportler geeignet. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Kinnriemen ausreichend verstellbar und gepolstert ist, um Einschnürungen und Druckstellen im Halsbereich zu vermeiden.

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